Sam Neua

10. April 2008

Sam Neua liegt in einem kleinen, farbenfrohen Tal, welches vom Fluss Nam Sam gebildet wird, 1200 m über dem Meeresspiegel, und ist eine Stadt der weißen Betonhäuser, dekoriert mit roten Dächern, umgeben von den lebhaften, grünen Reisfeldern und dem grau-grün der Berge. Es ist die Hauptstadt von Houphan, einer Provinz im Osten von Laos. Laoten, Hmong und Vietnamesen machen einen Großteil der Bevölkerungszahl aus, die bei etwa 46.800 liegt.
Berühmt ist die weitgehend buddhistische Stadt aus zwei wichtigen Gründen. Erstens für die Schönheit und Originalität der vor Ort gewebten Textilwaren, welche von Frauen in ganz Laos begehrt werden und in Geschäften und auf Märkten landesweit zu finden sind.
Zweitens ist Sam Neua ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das nahe gelegene Vieng Xai, wo zu Zeiten des Indochinakrieges der Sitz der Pathet Lao war, welche Schutz in den zahlreichen Höhlen vor Ort suchten.
Eine Reihe dieser Höhlen sind für Besucher geöffnet, so dass man einen Eindruck gewinnen kann, in welch einer Umgebung jene hausten und welch dunkle, feuchten Bedingungen sie in Kauf nehmen mussten, um eine Bombadierung zu vermeiden.
Nicht viele ausländische Touristen besuchen Sam Neua, daher ist die Infrastruktur nicht dermaßen ausgeprägt wie in anderes Städten in Laos. Dennoch gibt es einige Pensionen und eine begrenzte Auswahl an Restaurants.

Savannakhet

9. April 2008

Savannakhet in die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im südostasiatischen Staat Laos. Der Ort liegt im Südwesten des Landes und somit nahe dem Mekong, der sich durch den gesamten Teil des Kontinents schlängelt.
Das Artenreichtum des Flusses beschert den Bewohnern Savannakhets zwar Erfolg beim Fischfang, während der Monsunzeit jedoch kommt es regelmäßig zu verheerenden Überschwemmungen.
Der mächtige Mekong macht die südostasiatische Stadt zu einem der bedeutendsten Handelszonen im Land, denn Jahrhunderte bevor der Flughafen in Savannekhet den Frachtverkehr erleichterte, öffneten die Häfen für die Flussschifffahrt das Tor zum Umland. Das Ein- und Ausfahren von Waren sogar aus weit entfernten Provinzen im südostasiatischem Raum wie auch der Fremdenverkehr schafften in ganz Savannakhet Arbeitsplätze, nicht zuletzt auch in der Tourismusbranche. Diese blühte in den vergangenen Jahren erheblich auf und das verdankt die Stadt nicht nur dem Mekong.
Kulturell-historische Highlights wie der Stadtkern Savannakhets, der sich durch vietnamesisch-französische Architektur auszeichnet oder die Kathedrale der Heiligen Teresia sind nur einige der nennenswerten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Viele der heute insgesamt über 66.000 Einwohner mussten sich Savannakhet in den vergangenen Jahrzehnten erst wieder aufbauen, da Infrastruktur und Landwirtschaft während den zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen in den südostasiatischen Gebeten stark zerstört wurden.
Eine weitere für die Region bedeutende Attraktion ist die Zweite Thai-Lao-Freundschaftsbrücke. Die Brücke verbindet die Uferseiten des Mekongs auf Höhe der thailändischen Provinz Mukdahan mit Savannakhet. Die Brücke wurde Anfang 2007 eröffnet und ist über eineinhalb Kilometer lang, sie bietet den Besuchern Savannakhet nicht nur die Möglichkeit eines faszinierenden Ausblicks über den Mekong, sondern auch das leicht zu erreichende Ausflugsziel Thailands.

Pakxé

8. April 2008

Die südliche Provinz Champasak mit ihrer Hauptstadt Pakxé und ca. 70.000 Einwohnern ist eine von 16 Provinzen des südostasiatischen Landes Laos. Pakxé bildet einen Verkehrsknotenpunkt für die Region, da die zweitgrößte Stadt des Landes unmittelbar an der Grenze zu Thailand, Kambodscha und Vietnam liegt - im so genannten Vierländereck. Als Binnenland bietet Laos den Touristen keinen Zugang zum Meer, so dass Pauschalurlauber die Nachbarländer bevorzugen. Dennoch bietet insbesondere die nahezu unberührte und äußerst fruchtbare südliche Region des Landes zahlreiche Attraktionen für Naturliebhaber und Kulturinteressierte. Obwohl Pakxé viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, entwickelt sich die Stadt zu einem aufstrebenden Wirtschaftsstandort, da sie von dem Zusammenfluss von Mekong - Mutter aller Flüsse - und Xédôn profitiert und eine der wenigen sehr sehenswerten Mekong-Brücken besitzt. Insbesondere sind die asiatischen Märkte der Stadt ein einzigartiges Erlebnis. Erntefrisches Obst und zahlreiche Gewürze beleben den Geruchssinn, der fangfrische große Mekong-Fisch hingegen wartet auf zeitnahe Zubereitung. Laotische Köstlichkeiten wie Frösche, Schlangen oder Echsen sind keine Seltenheit. Pakxé eignet sich hervorragend, um das Umland und seine Natur zu erkunden. Mit dem Moped gelangt der Reisende in einem Tagesausflug zum Bolaven Plateau, bekannt für seine Kaffeeplantagen. In den hier angesiedelten Research-Centern wird dem Interessierten gern die Herstellung des Kaffees erläutert. Weiterhin kann der Besucher von hier aus Trekkingtouren oder Elefantensafaris unternehmen. Ca. 40 km östlich von Pakxé liegt eine der schönsten Naturschauspiele des Landes - der 150 m hohe Tad Fane Wasserfall mit seinen Schluchten. Hier gibt es noch monumentale Bäume und Riesenfarne sowie Libellen von 15 cm Länge.

Vang Vieng

6. April 2008

Vang Vieng befindet sich in Laos und ist eingerahmt von riesigen Bergketten, die rund um den Ort angeordnet sind. Es ist ein idyllischen kleines Örtchen, welches sich auf den Tourismus eingestellt hat. Hier findet man sehr viele Restaurants und Cafès, Pizzarestaurants und Gästehäuser sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Vorallem findet man hier Rucksacktouristen, sogenannte Backpacker-Touristen, die auf der Durchreise sind und im Ort verweilen.

Vang Vieng ist aber sehr reizvoll und hat viele Attraktionen zu bieten, sodass es sehr schade wäre, diesen einmalig interessanten Ort nur für eine Durchreise zu nutzen.

Eine Vielzahl Höhlen kann man besuchen, die sehr interessant sind. Man kann sich hierzu ein Moped mieten und auf eigene Faust die Umgebung erkunden. 30 Cent sollte man einplanen, wenn man in Vang Vieng über die Brücke fahren möchte. Die Einwohner der Stadt sind sehr geschäftstüchtig und auch der Parkplatz für die Mopeds und Autos ist nur über eine Brücke zu erreichen, die wiederum nur mit “Maut” zu passieren ist.

Eine bekannte Höhle ist die “Cave Hoi”, die ca. 3 km lang ist. In ihr ist es sehr feucht und warm. Man darf die Höhle nur mit einem Führer durchwandern. Allerdings findet man am Eingang immer jemand, der durch diese Höhe führt. Beim Hindurchgehen sollte man vorsichtig sein, da die Decke recht niedrig ist und man sich teilweise bücken muss, um nicht anzustossen. Am Ende wird man belohnt mit einer romantischen und idyllischen Quelle, in der man auch gern baden kann.

Vang Vieng ist landschaftlich äußerst reizvoll gelegen und bietet sowohl gastronomisch als auch touristisch alles, was man sich vorstellt.

Muang Xing

5. April 2008

Die Stadt Muang Xing, an der chinesischen Grenze gelegen, ist ein idyllisches Städtchen in Laos. Eingerahmt von zahlreichen Reisfeldern bietet die Stadt, welche in einem weiten Talkessen gelegen ist, einen beeindruckenden Anblick. Viele der typischen Häuser mit der bekannten Architektur sind nicht mehr vorhanden. Allein in Richtung Grenze ist noch ein klassisches Haus zu finden. Dieses Haus ist als Museum hergerichtet worden. Es trägt den Namen “Muang Xing Exhibitions”. Die Thai Lu bilden den Großteil der Einwohner von Muang Xing. Sie gehören den Buddhisten an. Die Thai Lu halten sich weitestgehend an ihre Traditionen. So sind viele traditionelle Besonderheiten auch an und in den Häusern zu beobachten. Zum Beispiel kann man feststellen, dass jeder Hausaufgang über eine ungerade Anzahl an Stufen erreicht wird. Da dieses Volk sehr gastfreundlich ist, steht vor der Tür immer ein Wassertopf für die Gäste. Ihre Reisspeicher befinden sich außerhalb des Hauses.

Sehr interessant sind die Markthallen am frühen Morgen, hier kann man das rege Treiben der Einwohner beim Kauf und Verkauf beobachten. Es werden alle Waren des täglichen Bedarfs angeboten.

In 10 km Entfernung kann man auf einem kleinen Berg eine beeindruckende Stupa im nordthailändischen Stil sehen. Sie trohnt majestätitsch über der Ebene und hat den Namen “That Muang Xing”.

In der gesamten Region Muang Xing ist das That Muang Sing Fest bekannt und beliebt. Es findet einmal im Jahr statt. Genauso findet auch das That Luang Festival in Vientiane statt. Dieses Festival ist besonders für alle Muang Xinger das Ereignis des Jahres. Hier trifft man sich aus Nah und Fern.

Die Stadt verfügt über eine gute Gastronomie, man kann zum Beispiel an der Hauptstraße in einem der zahlreichen Cafès verweilen.
Muang Xing hat seinen besonderen Reiz.

Wat Phou - Tempel der Khmer

4. April 2008

Wat Phou oder Pakse, wie die Stadt heute genannt wird, ist eine lebhafte Handelsstadt im Süden von Laos, die zur Zeit der französischen Kolonialherrschaft Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erbaut wurde. Gerade die französische Architektur in der exotischen Umgebung Südostasiens verleiht der Stadt ein einzigartiges Flair. Die belebten Märkte, auf denen alle Erzeugnisse des Landes feilgeboten werden, sind allein schon ein Augenschmaus. Von Pakse aus werden Ausflüge in die Umgebung angeboten, die interessante Einblicke in die Arbeit auf Kaffeeplantagen und das Leben der dörflichen Bevölkerung versprechen.

Doch die eigentliche Sehenswürdigkeit der Stadt liegen im alten Wat Phou selbst, dem geheimnisvollen Tempel der Khmer, dessen Ursprung bis in die Zeit des 5. Jahrhunderts zurückgeht. Die vorhandenen Reste der gewaltigen hinduistischen Tempelanlage stammen etwa aus dem 7. Jahrhundert und legen selbst als Relikte des einstigen Bauwerks heute noch Zeugnis ab von der detailgetreuen Handwerkskunst vergangener Völker. Ein Opferstein in der Form eines Krokodils lässt vermuten, dass in der dem Gott Shiva geweihten Stätte Menschenopfer dargebracht wurden. Auch Fragmente von Elefanten und Lingam-Symbole bekräftigen diese Annahme. Nicht weit von diesen Darstellungen entfernt, sind an Außenreliefs und Türstöcken gut erhaltene Buddhafiguren erkennbar, was auf eine spätere Umwidmung des Tempels schließen lässt.

Die Anlage von Wat Phou erstreckt sich von den Ebenen des Mekong bis zur den Anhöhen hinauf. Dabei werden die Höhenunterschiede der verschiedenen Plateaus immer wieder durch unzählige Treppenstufen ausgeglichen. Die oberste Ebene der Tempelanlage war zugleich das höchste Heiligtum, was man bei einem Blick von dieser Anhöhe auf den Mekong hinunter durchaus nachvollziehen kann.

Essen Laos

3. April 2008

Mag uns das Land im Tal des Mekong auf den ersten Blick auch fremd erscheinen, mit den Speisen, die hier auf den Tisch kommen, werden wir uns schnell anfreunden, da die Küche in Laos der thailändischen Art zu Kochen stark ähnelt.

Auf den Tisch kommt viel Rohkost, frisches Obst und Gemüse.

Weißer Reis ist überall zu bekommen, viel populärer ist aber Klebreis, welcher mit der Hand zu kleinen Bällen geformt und vor dem Verzehr in verschiedene Saucen getaucht wird.

Chili ist das Lieblingsgewürz in Laos, es darf auf keinem Tisch fehlen und kann die Speisen schon mal in “feurige” Angelegenheiten verwandeln.
Gern wird auch mit Ingwer gewürzt, dessen wärmende Wirkung geschätzt wird, Minze kühlt und Kokosmilch beruhigt nach Auffassung der Laoten.

Zum Frühstück wird Reisbrei mit Hühnchen angeboten.

Es wird nicht schwer sein, helles Brot zu bekommen, dunkles Brot jedoch ist Mangelware.

Vorspeisen sind Suppen (Foe) mit Reis und Nudeln, in Bananenblätter eingewickelter Reis, oder Salate, wie zum Beispiel ein Mangosalat mit Äpfeln, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Chili, Koriander und Nüssen.

Als Hauptgericht gibt es Hühner- oder Schweinefleisch und Süßwasserfische, gehackt, mit Chili, Zitrone und Koriander gewürzt, oder gebraten und gebacken.
Khao Pun sind Nudeln mit Kokosnuss Sauce.
Eine Spezialität ist Laap, ein Salat mit Fisch- oder Hühnerfleisch, Zwiebeln, Pfefferminze, Zitronensaft und Reis.

Zum Dessert wird Klebreis mit süßen Soßen, zum Beispiel einer Mango- Kokosmilch Sauce gereicht.

Gegessen wird meist mit den Händen.

Wer Beer Lao bestellt, bekommt ein recht ansprechendes Bier serviert.
Tee und Kaffee finden sich ebenfalls auf der Speisekarte.
Lao lao ist ein klarer Reisschnaps.
Lecker sind auch die frisch gepressten Fruchtsäfte.

Sehenswürdigkeiten Vientiane

2. April 2008

Vientiane liegt in Asien und ist die Hauptstadt der Volksrepublik Laos . Die Stadt liegt an der Landesgrenze zu Thailand. Die Thai Lao Freundschaftsbrücke führt über den Fluss Mekong und verbindet Laos mit Thailand. Der Übergang ist allerdings nur mit gültigem Visum möglich.

Die Stadt ist das kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes und bietet viele interessante Sehenswürdigkeiten. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich leicht zu Fuß erkunden.

Der Pha That Luang, das Wahrzeichen und ein Heiligtum der Stadt Vientiane . Der Pha That Luang ist eine goldene Pyramide, umschlossen von einer weißen Mauer. Der Tempel wird während der Nacht beleuchtet und bietet dem Betrachter so ein beeindruckendes Bild. Pha That Luang ist ein Zentrum des laotischen Buddhismus. Während des Pha That Luang Festes pilgern die gläubigen Buddhisten zu dem Tempel und veranstalten auf dem großen Platz des Tempels das Fest.

Der Triumphbogen Pratuxai, auch Anousavali gennant, wird auch als das Denkmal der Plünderer der Staatskassen bezeichnet. Der Pratuxai kann, gegen eine kleine Spende, von Innen aus erklommen werden.

In dem Kulturpark der Völker von Laos wurden Nachbauten von traditionellen Wohnhäusern der unterschiedlichen Volksgruppen erbaut. Auch einige Tierarten dieser Region lassen sich hier beobachten.

Einige der interessanten Tempel der Stadt sind der ‘Wat Xieng Ngune’, der Wat Ho Pha Keo oder der Wat Chan. Der Wat Si Saket ist der älteste Tempel der Stadt Vientiane. Der Haw Pha Kaew ist der ehemalige königliche Tempel. Dieser Tempel beinhaltet ein Museum mit buddhistischen Skulpturen aus Stein. Zu einigen der Tempel von Vientiane gehören auch schön gestaltete Gärten.

Vientiane

1. April 2008

Die Hauptstadt von Laos Vientiane (auch Vieng Chan genannt) liegt am östlichen Ufer des Flusses Mekong, der an dieser Stelle die Grenze zu Thailand bildet.
Die über dem Mekong führende Thai-Lao-Freundschaftsbrücke, welche 1994 fertiggestellt wurde, verbindet Vientiane mit der thailändischen Provinz Nong Khai und gilt somit als wichtigster Knotenpunkt beider Länder.

Der Name der Stadt ist von der mittelindischen Sprache Pali - der Literatursprache des Theravade Buddhismus - abgeleitet, und bedeutet “Des Königs Hain des Sandelholzes”. (Sandelholz wird aufgrund seines angenehmen Duftes im traditionellen Indien hoch geschätzt.)
Darüber hinaus wird auch angenommen, dass der Originalname von Vientiane - laut der Heimatsprache von Laos - “Stadt des Monds” bedeutet.
Besiedelt war Vientiane wohl bereits während der Steinzeit. Nachdem die Stadt im Laufe der Jahrhunderte immer größere Bedeutung erlangte, wird Vientiane im Jahr 1545 schließlich die Hauptstadt des Königreiches Lang Xang.
Nachdem der Ort im Jahr 1828 von den Siamesen geplündert wurde, wird Vientiane am Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt des französischen Protektorats in Laos. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erhält Laos die Unabhängigkeit und ist - nachdem die USA eine Niederlage in Südostasien hinnehmen mussten - seit 1975 unter kommunistischer Herrschaft.

Heute leben rund 300.000 Menschen in dem Ort, dem – verglichen mit anderen hektisch und geschäftig wirkenden Hauptstädten in Südostasien – eine angenehm entspannte und ruhige Atmosphäre nachgesagt wird. Im Übrigen sorgen zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, komfortable Hotels sowie eine vielfältige Gastronomie für einen unvergesslichen Aufenthalt.

Vientiane verfügt über eine reichhaltige Anzahl von interessanten Sehenswürdigkeiten, wobei die Tempelanlagen besonders bemerkenswert sind.
Der Tempel „Wat Si Saket“, der im Jahre 1818 von König Chao Anou erbaut wurde, ist der älteste noch erhaltene Tempel der Stadt. Da er im sogenannten Bangkok Stil errichtet wurde, ist er von den Angriffen der Siamesen verschont geblieben.

Im vormals königlichen Tempel „Haw Pha Kaew“ ist heute ein kleines Museum untergebracht.

Der „Pha That Luang“ Tempel (aus dem 16. Jahrhundert) gilt als nationales Symbol und wichtigstes religiöses Wahrzeichen der Stadt. Außerdem findet hier jährlich das bekannte Festival „Vientianes Bun That Luang“ in einer Vollmondnacht im Monat November statt.

Gläubige sind davon überzeugt, dass deren Gebete erhört werden, sobald die kleine Buddhastatue, welche sich im Tempel „Wat Si Muang“ befindet, dreimal von ihrem Kissen gehoben wird.

Nicht zu vergessen ist das „Patuxai“ (Siegestor oder auch „Monument des Morts“): Ein Bauwerk aus der Kolonialzeit, welches Ähnlichkeit mit dem Pariser Triumphbogen hat. Außer den kunstvollen buddhistischen Verzierungen sowie der Größe (das Patuxai ist etwas höher) unterscheidet es sich vom Original darin, vier Tore statt zwei zu haben.

Sehenswert auch das Lao National Museum (früher Leo Revolutionary Museum), in dem interessante Exponate zur Landesgeschichte ausgestellt sind.

Um einen Tag voller kultureller Eindrücke entspannt ausklingen zu lassen, sollte man einen der am Flussufer liegenden Biergärten aufsuchen, ein erfrischendes Beerlao (das nationale Bier von Laos) trinken und den Sonnenuntergang am Mekong genießen.

Sehenswürdigkeiten Luang Prabang

31. März 2008

Luang Prabang liegt im bergigen Norden von Laos und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. In der Stadt am Mekong leben knapp 50.000 Menschen. Luang Prabang ist bekannt als alte Königsstadt. Über mehrere Jahrhunderte lebten hier die blaublütigen Herrscher. Aus diesem Grunde und der damit einher gehenden Entstehung von königlichen Bauten ist die Stadt im Dschungel zum Weltkulturerbe erklärt worden. Für Touristen ist Luang Prabang heute ein beliebtes Reiseziel um seinen Sommer Urlaub zu verbringen.

Sehenswert sind in erster Linie die Tempel und Klöster und natürlich der Königspalast, in dem sich heute das Nationalmuseum befindet, welche dem Gast einen Einblick in die Geschichte des Landes geben. Vertiefen lässt sich das Wissen im historischen Museum.

Auch heute noch bestimmt die Religion in diesem buddhistischen Zentrum von Laos das Leben, so dass die zahlreichen religiösen Orte wie Wat Xiang Thong, Wat Khili, Wat Xiengthong, Phu Si Hill und Wat Long Khoun nicht nur solche der Vergangenheit sind.

Südöstlich des 130 Meter hohen Hausberges Phousi, von welchem sich ein schöner Blick über die ehemalige laotische Hauptstadt bietet, direkt am Mekong, gibt es eine alte Tempelanlage aus dem 16. Jahrhundert, Vat Visounarath. König Visounarath hatte hier im Jahre 1512 ein Kloster gegründet, das 1887 zerstört und im 20. Jahrhundert teilweise wieder aufgebaut wurde. In der Anlage befindet sich eine Sammlung von Buddhastatuen.

Besuche wert sind außerdem der Wasserfall Kouang Si, der Nachtmarkt am Fuße des Phousi-Berges, auf dem sich jeden Tag ab 18 Uhr Souvenirs, Lebensmittel und Textilien erstehen lassen, der Straßenmarkt Ban Phanom sowie die Pak Ou-Kalksteinhöhlen 25 Kilometer nördlich von Luang Prabang.